BVE Projekt "Skolegaarden" wird mit dem Carl-Friedrich Fischer Preis ausgezeichnet

26. November 2014

Der Carl-Friedrich Fischer Preis für Humanes Wohnen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt. Die Stiftung baut auf den Gedanken eines humanen Wohnens in der Stadt und in Stadtnähe. Der Stifter, Carl-Friedrich Fischer, ein Hamburger Architekt (1909-2001), hat in seiner aktiven Architektenzeit selbst über 1.000 Wohnungen gebaut. In Anlehnung an seinen Lehrer, Heinrich Tessenow, und eine Bewegung im Wohnungsbau der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts, die den „massierten Massenwohnungsbau“ überwinden wollte, favorisierte er den „verdichteten Flachbau“, sah aber durchaus Chancen in bestimmten „mehrgeschossigen Anlagen“, wenn die städtebaulichen Qualitäten der Privatheit der Wohnung, des Außenraumbezugs und angemessener Erschließung stimmten.

Bezüglich der Wohnungsqualität zitierte er häufig seinen Lehrer mit den Worten: „Die Wohnung ist in aller Welt für die Beurteilung unserer Menschlichkeit die entscheidende Stelle.“

Das in 2012 fertiggestellte Projekt "Skolegaarden" im Herzen von Hamburg Altona erfüllt die Anforderungen des "Humanen Wohnens" nach den zuvor genannten Kriterien und wurde mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die uns erneut bestätigt, dass wir mit unseren bisherigen und auch mit den aktuellen Neubauprojekten richtig liegen.