Altonaer Spar- und Bauverein und Bauverein der Elbgemeinden prüfen Kooperation

01. Februar 2014

Gemeinsam(e) Chancen prüfen: Zwei Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften untersuchen Perspektiven für eine Zusammenarbeit.

Der Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) und der Bauverein der Elbgemeinden eG (kurz: BVE) prüfen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. „Wir möchten untersuchen, ob wir die Herausforderungen der kommenden Jahre im Rahmen einer Kooperation gemeinsam besser bewältigen können als unabhängig voneinander“, sagt Holger Kowalski, Mitglied des Vorstands der altoba. „Für unsere Genossenschaft gilt, genauso wie für die altoba, dass wir in der glücklichen Lage sind, uns mit den sich wandelnden Anforderungen aus einer Situation der Stärke heraus befassen zu können“, sagt Michael Wulf, Mitglied des Vorstands des BVE.

Anforderungen an Wohnungsbaugenossenschaften wandeln sich Der Bauverein der Elbgemeinden ist mit rund 13.500 Wohnungen in Hamburg und Umgebung eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften Deutschlands. Die altoba verfügt über einen Bestand von rund 6.700 Wohnungen mit Schwerpunkt im Bezirk Altona. Zu den größten künftigen Herausforderungen zählen beide Genossenschaften den demographischen Wandel sowie die Verknappung der Energieressourcen, aber auch die sich wandelnden Kommunikationsbedürfnisse der Genossenschaftsmitglieder. Die Anforderungen an Mitgliederbeteiligung verändern sich ebenso wie Ansprüche der Mitglieder, innovative Formen des Zusammenlebens, beispielsweise in Wohnprojekten, gemeinsam mit ihrer Genossenschaft umzusetzen.

Positive gemeinsame Erfahrungen ausweiten – neue Potenziale identifizieren Bei Neubauprojekten und Bewerbungen um Grundstücksflächen haben beide Genossenschaften bereits positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit miteinander – wie auch mit anderen Wohnungsbaugenossenschaften – gesammelt. Jetzt möchten altoba und BVE im Rahmen unternehmensübergreifender Projekte ermitteln, in welchen weiteren Bereichen beide Genossenschaften gemeinsam beispielsweise ihre Chancen weiter verbessern können und ob es Handlungsfelder gibt, in denen die beiden Unternehmen von den Erfahrungen der jeweils anderen Genossenschaft profitieren können.

Petra Böhme, Mitglied des Vorstands der altoba, sagt: „Unser genossenschaftlicher Auftrag der Mitgliederförderung erstreckt sich nicht allein auf die Bereitstellung von Wohnraum. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen könnten wir sicherstellen, dass wir auf unterschiedliche zukünftige Anforderungen unserer Mitglieder mit innovativen Lösungen reagieren können.“ Axel Horn, Mitglied des Vorstands des BVE, nennt als Beispiel: „Um die Auswirkungen steigender Energiekosten auf unsere Mitglieder abzufedern, fühlen wir uns kontinuierlich aufgefordert, unsere Wege der Energieversorgung weiterzuentwickeln und technische Innovationen für den Einsatz in unseren Wohnanlagen zu prüfen.“ Der Startschuss für den unternehmensübergreifenden Austausch ist bereits gefallen – beide Genossenschaften verständigten sich auf erste Themen, mit denen sich Mitarbeiter und Führungskräfte in den kommenden Monaten im Rahmen gemeinsamer Projektarbeit beziehungsweise eines wechselseitigen Wissensaustauschs befassen werden. Hierzu zählen beispielsweise gemeinsame Potenziale im Bereich des Vermietungsprozesses, der Haustechnik und des Neubaus.


Pressekontakt BVE:
Sönke Petersen, Bauverein der Elbgemeinden, Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: s.petersen@bve.de
Telefon: (040) 24422 - 127 - Fax: (040) 244225 - 127
Internet: www.bve.de
Büro: Heidrehmen 1 - 22589 Hamburg


Pressekontakt altoba:
Silke Kok, Altonaer Spar- und Bauverein, Kommunikation und Soziales
E-Mail: skok@altoba.de
Telefon: (040) 38 90 10 - 190 - Fax: (040) 38 90 10 - 490
Internet: www.altoba.de
Büro: Max-Brauer-Allee 69 - 22765 Hamburg


Über den Bauverein der Elbgemeinden
Der Bauverein der Elbgemeinden (BVE) wurde 1899 gegründet und ist Hamburgs größte Baugenossenschaft sowie eine der größten Genossenschaften Deutschlands. Zum Bestand gehören über 13.500 Wohnungen in und um Hamburg. Der BVE hat mehr als 19.200 Mitglieder, denen in neun Nachbarschaftstreffs ein vielfältiges Freizeitund Ausflugsprogramm angeboten wird. Bei Schwierigkeiten im Alltag bietet das Sozialmanagement des BVE Unterstützung und Beratung.


Über den Altonaer Spar- und Bauverein
Die Altonaer Spar- und Bauverein eG – kurz altoba – wurde 1892 gegründet. Die altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit über 14.500 Mitgliedern. Neben rund 6.700 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitgliedern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Die Angebote des Sozialmanagements der altoba sowie fünf Nachbarschaftstreffs bieten Möglichkeiten zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum ehrenamtlichen Engagement in der Genossenschaft.

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