Handlungsfeld: Bauen
Winter 2025

1 Jahr Bauzeit am Tinnumer Weg: Modernisierung auf ganzer Linie

Die größte zusammenhängende Modernisierungsmaßnahme in der bisherigen Geschichte des BVE hat neue Meilensteine erreicht. Seit gut einem Jahr wird am Tinnumer Weg umfassend saniert – Schritt für Schritt, Haus für Haus. Im Mittelpunkt der ersten Phase steht der Aus-tausch der sogenannten Stränge: Alle Leitungen in den Schächten in Küchen und Bädern werden erneuert. In diesem Zuge erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Wohnungen eine neue Einbauküche sowie ein neu gefliestes, modern ausgestattetes Bad. Die Hauseingänge 1 bis 3 sind bereits fertiggestellt und wir arbeiten aktuell gemeinsam mit der «Arge Tinnumer Weg», unserem Generalunternehmer, fleißig im Hauseingang 4. Mittlerweile hat sich die Zusammenarbeit aller Teams vor Ort gut eingespielt. Auch die temporären Umzüge während der Bauzeit funktionieren dank der Organisation durch den WSH Wohnservice Hamburg reibungslos: Unsere Mitglieder ziehen während der Sanierung in möblierte Ausweichwohnungen direkt vor Ort – und entgehen so Lärm, Schmutz und Einschränkungen in der eigenen Wohnung.

Nächster Bauabschnitt: die Gebäudehülle 
Zu Beginn des Jahres 2026 beginnt die zweite Phase des Modernisierungsprojektes: die energetische Modernisierung der gesamten Gebäudehülle – beginnend mit Hausnummer 1. Die bestehende Fassade wird zurück-gebaut, die alten Fenster werden Stück für Stück gegen gut gedämmte Elemente ausgetauscht, die Fassade wird hochwertig gedämmt und anschließend durch neue Fassadenbauteile ergänzt.

Auch das Dach wird vollständig erneuert und die Keller-decken werden wärmegedämmt. Ziel dieser umfassen-den Arbeiten ist eine verbesserte Wärmedämmung für das gesamte Gebäude – und damit eine deutliche Reduktion des Heizenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen.

Etwas später ist zudem der Anschluss an das Hamburger Fernwärmenetz geplant. Ab 2029 sollen die Häuser schrittweise angeschlossen werden – ein weiterer Bau-stein für eine klimafreundlichere Energieversorgung im Quartier.

Ein neues Erscheinungsbild – mit vertrauten Strukturen
Auch optisch wird sich die Wohnanlage deutlich verän-dern – ohne ihren Charakter zu verlieren. Das bisherige blau-weiße Streifenmuster weicht einer neuen Farbgestaltung mit warmen Tönen. Die Grundstruktur der Fassade bleibt dabei erhalten. Die neuen Fassadenplatten wurden bereits bemustert und mit dem Stadtplanungsamt des Bezirks Mitte abgestimmt. 

Entstanden ist eine hochwertige Kombination: Glatte, weiße Bänder auf Fensterhöhe wechseln sich mit struk-turierten Beige-Tönen in den Brüstungsbereichen ab. Die Übergänge werden mit Metallprofilen in einem kupfer-farbenen Ton gestaltet. Sehen Sie selbst.
Die Sockelzonen im Bereich der Eingänge werden deutlich komfortabler gestaltet. Hier kommt ein herbstlicher orange-roter Farbton zum Einsatz, der die Umgebungsbebauung aufgreift und dem Zugang eine einladende Wärme verleiht.

Auch draußen tut sich was
Voraussichtlich Ende 2025 wird es mit den ersten Arbeiten an den Außenanlagen losgehen. Den Auftakt bildet der Vorplatz zur Seite des Morsumer Weges. Hier wer-den Flächen entsiegelt, die Bepflanzung wird ergänzt – mit dem Ziel, mehr Aufenthaltsqualität und Biodiversität in den städtischen Raum zu bringen.

Sie sehen: Es geht voran – und es gibt noch viel zu tun. Mit der Modernisierung schenken wir dem Quartier eine Zukunft und sorgen für ein nachhaltiges, lebenswertes Quartier für heute und morgen.