Handlungsfeld: Bewegen
03/2026

BVE Köpfe mit Lelia Merz »Ich bin hier richtig gewachsen.«

In der Rubrik BVE Köpfe übernimmt normalerweise das Team Kommunikation vom BVE die Interviews mit den Mitarbeitenden. Heute ist alles anders: Unser Auszubildender Thore Rommel hat sich seine Azubi-Kollegin Lelia Merz für diese Ausgabe geschnappt.

Hallo Lelia, erst einmal – danke fürs Mitmachen! Sag mal, seit wann bist du beim BVE und wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden?

Hi Thore, sehr gerne! Ich bin seit August 2024 beim BVE. Ehrlich gesagt wusste ich nach dem Abitur noch nicht genau, wo es für mich hingehen sollte. Eine gute Freundin hat mir dann geraten, in den Immobilienbereich reinzuschnuppern – ihr Vater ist Makler. Das hat mir überraschend gut gefallen.

Also habe ich mich informiert, bin auf den BVE gestoßen und fand vor allem den genossenschaftlichen Gedanken und die Größe des Unternehmens spannend. So habe ich mich hier beworben und es bis heute nicht bereut.

Das klingt nach einer guten Entscheidung. Welche Stationen hast du in deiner Ausbildung bisher durchlaufen?

Aktuell bin ich in der Betriebswirtschaft, genauer gesagt bei den Betriebskosten im Rechnungswesen. Wir bereiten gerade den Jahresabschluss und die Betriebskostenabrechnungen vor (Anmerkung der Redaktion: Das Interview stammt aus April). Davor war ich schon in vielen Bereichen, zum Beispiel in der Verwaltung, im Vertragsmanagement, in der Kommunikation, im Nachhaltigkeitsbereich, im Servicebetrieb und in der technischen Abteilung. Ich durfte also schon viele Einblicke bekommen.

Und gab es dabei Abteilungen, die dich besonders begeistert oder überrascht haben?

Am meisten Spaß gemacht hat mir die Vermietung, wegen des direkten Kontakts mit Mitgliedern und InteressentInnen. Es ist ein schönes Gefühl, Menschen eine Wohnung geben zu können und die Freude mitzuerleben.

Positiv überrascht hat mich das Sozialmanagement. Die Arbeit dort, besonders der Austausch mit älteren Mitgliedern oder den BVE KIDS, hat mich sehr bewegt. Das ist ein wichtiger Teil unserer genossenschaftlichen Arbeit, der oft eher im Hintergrund passiert.

Gibt es denn etwas, das du dadurch während deiner Ausbildungszeit über dich selbst gelernt hast?

Der Einstieg ins Vollzeitarbeitsleben war schon eine Umstellung. Anfangs war ich eher vorsichtig, gerade weil ich noch neu und jung war. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie sehr ich über mich hinauswachse. Ich bin selbstbewusster geworden, übernehme Verantwortung und trete sicherer auf. Diese Entwicklung hätte ich vorher nicht erwartet.

Schön zu hören, dass du persönlich so wachsen konntest. Du arbeitest jetzt schon eine Zeit lang beim BVE. Was macht für dich gute Teamarbeit aus?

Ganz klar: ein positiver Umgang. Es geht nicht nur darum, Aufgaben abzuarbeiten – auch Spaß und ein kurzer Schnack zwischendurch gehören zu einem guten Arbeitsklima einfach dazu. Man sollte sich unterstützen und wissen, dass Fehler passieren dürfen.

BVE759_260811_BVE_aktuell_Digital_Export Kopie11.jpgUnsere BVE-Auszubildenden Lelia Merz und Thore Rommel.

Da bin ich ganz bei dir! So, und jetzt abseits der Arbeit: Wie verbringst du nach Feierabend deine Zeit?

Ich mache viel Sport und beschäftige mich gerade intensiv mit Ernährung. Ich koche und backe sehr gern, das entspannt mich. Außerdem treffe ich mich oft mit meinen Freundinnen, gehe spazieren oder einen Kaffee trinken – ich würde mich sogar als »Kaffeetrinkoholic« bezeichnen. Und ich verbringe Zeit mit meinem Freund.

Hast du denn einen Lieblingsort in Hamburg?

Ja, definitiv: eine Schaukel in Blankenese mit Blick auf die Elbe, die ich letztes Jahr bei einem Spaziergang zufällig entdeckt habe. Seitdem war ich schon einige Male dort. Besonders im Herbst ist es dort wunderschön und sehr beruhigend. Da kann ich am besten abschalten.

Und abgesehen davon, was macht dich im Alltag noch glücklich?

Vor allem meine Familie und meine Freundinnen. Und Tiere, ich liebe Tiere wirklich sehr. Außerdem macht mich die Natur glücklich, meine Shopping-Leidenschaft, gutes Essen und glückliche Menschen. Oft sind es die kleinen Dinge: Tiere, bunte Blätter oder wenn mir jemand mein Lieblingsgetränk vom Supermarkt mitbringt. Das zeigt mir, dass an mich gedacht wird – und das macht mich glücklich.

Das sind sehr schöne Gedanken. Welche Träume hast du für deine Zukunft?

Ein großer Traum ist es, einmal mit Delfinen zu tauchen, irgendwo in der Karibik. Hunde bedeuten mir am meisten, aber Delfine faszinieren mich total. Ansonsten habe ich nicht dieses eine große Ziel, das ich unbedingt erreichen muss. Mir ist wichtig, gesund zu bleiben und dass es meiner Familie gut geht. Ich wünsche mir finanzielle Sicherheit, irgendwann zu heiraten, einfach ein schönes Leben.

Nach der Ausbildung will ich unbedingt weitermachen – vielleicht den Fachwirt, ein Studium oder eine Zeit im Ausland. Ich bin offen für vieles und lasse es auf mich zukommen.

Ich drücke dir die Daumen, dass möglichst viele deiner Träume in Erfüllung gehen. Zum Abschluss: Welchen Tipp würdest du neuen Auszubildenden mitgeben?

Macht euch nicht verrückt. Am Anfang ist vieles neu und manchmal auch ein bisschen überwältigend – aber das legt sich. Fragt nach, wenn ihr etwas nicht versteht und habt keine Angst vor Fehlern. Wichtig ist, dass ihr interessiert bleibt und euch einbringt. Beim BVE wird man unterstützt und ernst genommen. Ihr wachst hier fast automatisch, wenn ihr offen bleibt und euch traut, Verantwortung zu übernehmen.

Ein toller Abschluss. Vielen Dank für das Gespräch, Lelia, und weiterhin viel Erfolg für deine Ausbildung.

Danke Thore, das gebe ich direkt an dich zurück!