BVE
Jahresbericht
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Handlungsfeld: Wirken
Juli 2026

Nachhaltigkeit in Zahlen

Kennzahlen machen Entwicklungen sichtbar. Sie zeigen, wo der BVE steht, wie sich einzelne Bereiche verändern und welche Themen für die Genossenschaft besonders relevant sind. Seit 2019 veröffentlicht der BVE regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte und erhebt dafür Daten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Für das Jahr 2025 stellen wir hier ausgewählte Kennzahlen vor.

CO2-Intensität: stabile Werte

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  • CO₂-Intensität mit Warmwasser: 20,04 kg CO₂/m²/a

  • CO₂-Intensität ohne Warmwasser: 15,41 kg CO₂/m²/a

Die CO₂-Intensität zeigt, wie viele Emissionen im Gebäudebestand entstehen – bezogen auf einen Quadratmeter Wohnfläche und ein Jahr. Der BVE unterscheidet dabei zwischen dem Gesamtwert inklusive Warmwasser und dem Wert für die Heizwärme ohne Warmwasser. Gerade der zweite Wert ist für die Betrachtung des Bestands wichtig, weil er stärker durch die Gebäude, die Heiztechnik und energetische Modernisierungen beeinflusst wird.

Im Jahr 2025 lag die CO₂-Intensität inklusive Warmwasser bei 20,04 Kilogramm CO₂ pro Quadratmeter und Jahr. Damit bewegt sich der Wert auf einem vergleichbaren Niveau wie in den Vorjahren (2024: 20,96 kg CO₂/m²/a). Schwankungen sind dabei nicht ungewöhnlich. Denn der Verbrauch hängt auch davon ab, wie mild oder kalt ein Winter ausfällt.

Zum Vergleich: In der Initiative Wohnen.2050, einem Zusammenschluss von Wohnungsunternehmen aus ganz Deutschland, liegt der aktuelle Median der Treibhausgasemissionen bei 23,36 Kilogramm CO₂ pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr – und damit über dem Wert des BVE.

Aktueller Stand der Versorgung

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  • Fernwärme: 43,7%

  • Blockheizkraftwerk: 34,1%

  • Erdgas: 20,9%

  • Wärmepumpe: 1,3%

Die Art der Wärmeversorgung ist ein wichtiger Faktor für die CO₂-Bilanz von Wohngebäuden. Deshalb betrachtet der BVE regelmäßig, wie die Wohnungen im Bestand mit Heizenergie versorgt werden. Im Jahr 2025 entfiel der größte Anteil auf Fernwärme: 43,7 Prozent der Wohnungen werden auf diese Weise versorgt. Blockheizkraftwerke haben mit 34,1 Prozent ebenfalls einen großen Anteil an der Wärmeversorgung. Erdgas liegt bei 20,9 Prozent, Wärmepumpen bei 1,3 Prozent.

Diese Zahlen zeigen den aktuellen Stand der Energieversorgung im Gebäudebestand des BVE. Sie sind wichtig, um die CO₂-Intensität einzuordnen: Denn wie hoch die Emissionen ausfallen, hängt nicht nur vom Verbrauch ab, sondern auch davon, wie die Wärme erzeugt und bereitgestellt wird. Damit hat die Art der Energieversorgung einen unmittelbaren Einfluss auf die Klimabilanz der Gebäude.

Investitionen in den Bestand

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  • Modernisierungsintensität: 13,54 €/m²/a

  • Instandhaltungsintensität: 30,72 €/m²/a

Die Modernisierungs- und die Instandhaltungsintensität zeigen, wie viel der BVE pro Quadratmeter in seine Gebäude investiert. Instandhaltung sichert die Substanz: Dazu gehören Reparaturen, Erneuerungen und Maßnahmen, die den guten Zustand der Gebäude erhalten. Modernisierungen gehen darüber hinaus. Sie verbessern Gebäude gezielt – etwa durch energetische Maßnahmen, neue Technik oder eine Aufwertung der Gebäudehülle.

2025 lag die Modernisierungsintensität bei 13,54 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Damit hat sie sich im Vergleich zu 2024 mehr als verdoppelt (2024: 6,83 €/m²/a). Das zeigt, dass der Bestand weiterhin im Mittelpunkt der Investitionen steht. Die Instandhaltungsintensität lag bei 30,72 Euro pro Quadratmeter und Jahr und bewegt sich damit auf einem weiterhin hohen Niveau (2024: 32,19 €/m²/a). Beides macht deutlich: Der BVE investiert kontinuierlich in die Zukunft seiner Wohnungen und Gebäude.

Wohnungen beim BVE

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Marktanteil: Der BVE ist fest verankert in Hamburg.

  • Marktanteil in Hamburg: 1,92%

  • Marktanteil in Hamburg-Altona: 6,31%

Der BVE ist eine Hamburger Genossenschaft mit langer Geschichte und mehr als 14.000 Wohnungen. Das schlägt sich im Marktanteil nieder: Rund 1,92 Prozent aller Wohnungen in Hamburg gehören zum BVE.

Noch deutlicher wird die Verankerung beim Blick auf Altona. In diesem Bezirk hat der BVE traditionell einen besonders großen Bestand. Der quartiers- beziehungsweise stadtteilbezogene Marktanteil liegt hier bei 6,31 Prozent. Diese Zahl zeigt, welche Bedeutung der BVE hier hat – nicht nur als Vermieter, sondern auch als dauerhafter Teil gewachsener Nachbarschaften.

Die hier vorgestellten Werte beruhen auf dem aktuellen Datenstand im Juni 2026. Sie sind ein Ausschnitt aus den Nachhaltigkeitskennzahlen des BVE. Die vollständigen Kennzahlen finden Sie hier.

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