Zuhause beim BVE "Was ist eine Wohnungsbaugenossenschaft wie der BVE?"

14. September 2021

Dieser Artikel ist ein Auszug aus unserer MItgliederzeitschrift BVE aktuell 03/21.

Wir wollen eine neue Serie starten, die sich damit auseinandersetzt, was es bedeutet Mieter:in und gleichzeitig Mitglied zu sein. Warum machen wir das? Sie haben ganz sicher die Diskussionen in den letzten Wochen und Monaten verfolgt zu Themen wie Mietpreisbremse und Mietendeckel, über Spekulationen am Grundstücksmarkt und Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum, bis hin zur in Berlin von Initiativen geforderten Enteignung von großen Grundbesitzerinnen und Grundbesitzern.

Wir möchten Ihnen zeigen, dass Sie gut aufgehoben sind in Ihrer Genossenschaft. Dass Sie keine Sorge haben müssen vor Willkür und Umwandlung. Wir möchten aber auch werben für den Genossenschaftsgedanken, für Solidarität und Gemeinsinn. Und wir wollen an diese Werte erinnern. Lassen Sie sich überraschen.

Was ist eine Wohnungsbaugenossenschaft wie derBVE?

Es gibt einen Unterschied zwischen den einzelnen Vermieter:innen in Deutschland. Beinahe 70 Prozent aller vermieteten Wohnungen werden von privaten Vermieter:innen angeboten. Das kann die einzelne vermietete Eigentumswohnung sein, ein Family-Office, aber auch eine große Versicherung, oder ein städtisches Unternehmen. Ein Teil aller Mietwohnungen wird von Wohnungsbaugenossenschaften angeboten. Gerade in Hamburg sind die genossenschaftlichen Vermieter:innen stark vertreten.

Wohnungsgenossenschaften, wie der Bauverein der Elbgemeinden, haben das Ziel, ihre Mitglieder am Wohnungsmarkt besser zu stellen. Das ist legitim, dafür wurden wir 1899 gegründet. Ein normaler Vermieter möchte seine Wohnung zum bestmöglichen Preis, oder aber zumindest zu üblichen Konditionen an die Frau oder den Mann bringen. Auch das ist erlaubt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. 

Schaubild Genossenschaft

Wir aber gewähren eine dauerhafte, gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung aller unserer Mitglieder. Das ist deutlich etwas anderes, als nur Wohnraum zu vermieten. Hier steht also die Förderung der Mitglieder im Vordergrund. Und die Förderung betrifft Ihre Mitgliedschaft, die Möglichkeit alle fünf Jahre die Mitgliedervertreter:in zu wählen, selber gewählt zu wer-den, die Ansprechbarkeit aller Mitarbeitenden des BVE für Ihre Belange, Mitwirkungsmöglichkeiten und Beteiligungen, die Kurt Denker-Stiftung mit ihren Angeboten und natürlich auch die Kindergenossenschaft BVE KIDS für die junge Familie.

Als Mitglied des BVE sind Sie Anteilseigner:in am großen Ganzen der Genossenschaft. Sie sind die Genossenschaft. Natürlich – Sie wohnen auch beim BVE. Aber es ist anteilig Ihr Unternehmen, es ist anteilig Ihre Genossenschaft. Das ist der Solidaritätsgedanke einer Genossenschaft. Und das ist der große Unterschied.

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