Mitte Altona

Seit geraumer Zeit wird an der Entwicklung eines neuen Quartiers „Mitte Altona“ auf den Brachflächen der ehemaligen Güterverladung am Bahnhof Altona gearbeitet. In zwei Entwicklungsabschnitten sollen in dem Quartier insgesamt rund 3.500 Wohnungen sowie Gewerbe-und Nahversorgungseinrichtungen, eine Stadtteilschule und Kitas entstehen.

In einem gemeinsamen Projekt mit dem Altonaer Spar- und Bauverein (altoba) wird der BVE in den beiden Baublöcken Ia.02 und Ia.04 rund 90 Wohnungen in dem neuen Quartier im Herzen des beliebten Stadtteils Altona bauen.

Mitte Altona Baublock 2:

Der Baublock Ia. 02 umfasst insgesamt fünf Baufelder auf denen verschiedene Baugemeinschaften ein neues Zuhause finden werden.

Block2_Mitte Altona_klein01.jpg Die altoba und der BVE werden auf den Baufeldern IV und V insgesamt rd. 43 Wohnungen für die Baugemeinschaft "FlickWerk" erstellen. Die Baugemeinschaft FlickWerk besteht aus einer bunt gemischten Projektgruppe die sich aus Familien, Alleinerziehenden, Paaren, Singles und Wohngemeinschaften zusammensetzt. Im Sinne eines Inklusionsgedankens wird zudem ein Teil dieser Wohnungen Menschen, die einen erschwertem Zugang zu Wohnungen haben (wie z. B. Menschen mit Behinderung oder Flüchtlinge), und die als Mitglieder in der Baugemeinschaft mitwirken wollen, zur Verfügung gestellt. Im April 2015 wurde im Rahmen eines Hochbaulichen Wettbewerbs über die Bebauung des Blocks Ia. 02 entschieden. Für die Baufelder IV und V von altoba und BVE wurden die Entwürfe des Hamburger Architekturbüros Huke-Schubert Berge Architekten ausgewählt (siehe Abbildung). Der Baubeginn ist hier im Sommer 2017 geplant.

Mitte Altona Baublock 4:

Die Entscheidung über die Bebauung des Baublocks Ia.04 wurde ebenfalls mit dem Verfahren eines hochbaulichen Wettbewerbs getroffen. Im November 2014 wurden hierbei die Entwürfe des Büro BOF Architekten sowie die Entwürfe der LRW Architekten und Stadtplaner aus Hamburg jeweils mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Zielsetzung des Wettbewerbs war es, Wohnungen in unterschiedlichen Wohnformen und -typologien sowie in verschiedenen Haushaltsformen zu realisieren. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und ein vielseitiger Wohnungsmix prägen das Konzept der Gebäude. 

BOF Architekten_klein.jpg LRW Architekten_klein.jpg
1 Preis BOF Architekten 1 Preis LRW Architekten
   

Für den BVE werden in diesem Baublock vier mehrgeschössige Wohngebäude mit insgesamt 76 Wohnungen entstehen. Davon werden drei Gebäude mit 66 Wohnungen im sogenannten 2. Förderweg der IFB Hamburg errichtet. Die altoba realisiert ebenfalls einen Mix aus insgesamt 69 frei finanzierten und geförderten Wohnungen. Eine gemeinsame Tiefgarage wird insgesamt 38 Stellplätze bieten. Der Baustart ist für den Spätsommer/Herbst 2017 geplant.